Superenduro-WM in Tours/F Taddy Blazusiak: der fünfte WM-Titel in Folge

Beim Superenduro-WM-Finale auf dem Messegelände im französischen Tours regte sich zwar zarter Widerstand gegen KTM-Werksfahrer Taddy Blazuisak. Schlußendlich behielt der Pole aber die Oberhand und wurde einmal mehr Weltmeister.

Foto: Edmunds/KTM

Seit sieben Jahren wird der Titel des Superenduro-Weltmeisters vergeben – am vergangenen Wochenende holte sich der polnische KTM-Werksfahrer Taddy Blazusiak zum fünften Mal hintereinander die Trophäe dieses Wettbewerbs, bei dem Offroadsport unter einem Hallendach ausgetragen wird. Mit 338 Punkten aus insgesamt sechs Veranstaltungen, die Blazusiak nach jeweils drei Finalläufen viermal als Tagessieger beendete, liegt der 30-Jährige in der Gesamtabrechnung satte 64 Zähler vor Altmeister David Knight (35), der für dieses Jahr von Honda zu Sherco wechselte und Platz zwei erreichte. Hinter Knight liegt Blazusiaks Markenkollege Jonny Walker (GB) als Dritter bereits 79 Punkte zurück.

Beim WM-Finale im französischen Tours war das Leben für den alten und neuen Weltmeister jedoch nicht so einfach, wie es der Punktestand andeutet. Zwar konnte Blazusiak den ersten der drei Finalläufe gewinnen und damit den WM-Titel sicherstellen, musste dazu aber Mathias Bellino überwinden, was ihm erst zwei Runden vor Rennende gelang. Bellino sitzt auf einer Husqvarna – und gehört damit wie Blazusiak zum Herrschaftsbereich von KTM-Chef Stefan Pierer. Mit den Plätzen vier, fünf und sieben von Alfredo Gomez (E), Joakim Ljunggren (S) und Bellino (F) im WM-­Gesamtklassement zeigt Husqvarna stark Flagge in der Superenduro-WM. Im zweiten Finale des Abends musste Blazusiak seinem Kollegen Walker den Vortritt lassen, das dritte Rennen gewann er wieder. Erstmals wurde der Superenduro-WM-Titel in einer Frauenklasse vergeben. Den jagte Emma Bristow (GB/Sherco) im letzten Moment Jane Daniels (GB/Husqvarna) ab. 

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