Supermoto der Nationen in Franciacorta/I (Archivversion) Knapp daneben

Erfolgreiches Wochenende für die deutschen Drifter beim Supermoto der Nationen, der Mannschaftsweltmeisterschaft dieser teils auf Asphalt, teils im Gelände ausgetragenen Motorradsport­disziplin: Das Dreierteam Bernd Hiemer, Michael Hermann und Markus Volz verpasste auf Platz vier nur knapp den Sprung aufs Siegerpodest. Hiemer glänzte mit zwei zweiten Plätzen zudem als bester Einzelfahrer der S1-Kategorie.
Den Mannschaftssieg holte sich das mit den Brüdern Thomas und Adrien Chareyre sowie Thierry van den Bosch extrem stark besetzte französische Trio – jeder dieser drei Fahrer kann beim Finale der S1-Solo-Weltmeisterschaft am 20./21. Oktober in Athen/Griechenland noch Champion werden. Die Entscheidung fiel jedoch denkbar knapp aus, denn die italienische Dreiertruppe, die den im vergangenen Jahr erstmals vergebenen WM-Titel gewonnen hatte, lag im Ziel nur um einen Punkt hinter den Franzosen zurück.
»Das war das beste Rennen des Jahres«, freute sich KTM-Werkspilot Hiemer, der seinen Einzel-WM-Titel aus dem Jahr 2006 nach einer durchwachsenen Saison spätestens in Athen abgeben muss, »ich konnte das Tempo meiner WM-Konkurrenten jederzeit mitgehen.« Ein besseres Gesamtergebnis wurde auch durch das Pech von Michael Hermann vereitelt, in der S2-Qualifikation noch Siebter. »Dabei habe ich mir das Knie verdreht, das hat mich in den Wertungsläufen stark behindert.« Mehr als ein 17. und ein 16. Rang waren unter den Umständen nicht möglich.tob
www.supermotos1.com


Ergebnisse
1. Frankreich (T. Chareyre/A. Chareyre/van den Bosch); 2. Italien (Beltrami/Pignotti/Gozzini); 3. England (Warren/Winstanley/Iddon); 4. Deutsch­-land (Hiemer/Hermann/Volz); 5. Belgien (Gaillard/Delepine/Fraikin); 6. Schweiz (Dupasquier/Götz/Züger).

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