Supermoto-WM in Castelletto di Branduzzo/I (Archivversion) Pech und Pannen

Etwas holprig verlief der Start des deutschen Supermoto-Weltmeisters Bernd Hiemer in die neue WM-Saison. Platz sieben in der WM-Tabelle nach den beiden Rennen im italienischen Castelletto di Branduzzo war nicht gerade das, was sich der einzige KTM-Werkspilot erhofft hatte. Hiemer hatte sich im Zeittraining Platz drei hinter Thierry van den Bosch und Ivan Lazzarini erkämpft und war damit für die Superpole-Qualfikation startberechtigt. Doch weil er im Warm-up zu lang auf der Piste blieb, verpasste er seine Startzeit um 15 Sekunden, was den in Castelletto ungünstigen Startplatz vier bedeutete. Beim Gerangel nach dem Start des ersten Rennens durchbohrte die Fußraste eines Konkurrenten seinen Auspuffkrümmer. Den dadurch verursachten Leistungsverlust wollte er durch spätes Bremsen kompensieren – was ihm zwei Stürze und Rang 14 einbrachte. Platz vier in Rennen zwei stimmte Hiemer versöhnlich: »Wenigstens habe ich WM-Punkte gesammelt.« abs
Supermoto-S1-WM: Stand nach zwei von 18 Läufen (Platzierungen in den beiden Läufen von Castelletto di Branduzzo/I in Klammern)
1. Thierry van den Bosch (F/Aprilia) 50 Punkte (1/1); 2. Adrien Chareyre (F/Husqvarna) 44 (2/2);
3. Thomas Chareyre (F/Husqvarna) 40 (3/3); 4. Jerome Giraudo (F/Aprilia) 32 (4/7); 5. Massimo Beltrami (I/Honda) 31 (6/5); 6. Ivan Lazzarini (I/Yamaha) 31 (5/6); 7. Bernd Hiemer (D/KTM) 25 (14/4).

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