Supermoto (Archivversion) Künzels dreierpack

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Jürgen Künzel beendete seine Supermoto-Saison 2005 am ersten Oktoberwochenende mit einem Dreifach-Erfolg: Zum deutschen Meistertitel in der 450er-Kategorie, den sich der KTM-Werksfahrer bereits zuvor gesichert hatte, holte sich Künzel auch die Krone in der Prestige-Open-Klasse und den Gesamtsieg in der US-Supermoto-Meisterschaft.
Weil die DM-Rennen in Saarbrücken zum Tag der deutschen Einheit auf Montag, den 3. Oktober gelegt worden waren, hatte Künzel den nötigen Zeitpuffer, um am Samstagabend vor mehr als 40000 Zuschauern in Reno/Nevada das Finale der amerikanischen Serie bestreiten zu können. Mit 31 Punkten Rückstand auf Titelverteidiger Jeff Ward und Platz drei hinter Ward im ersten Rennen rechnete sich Künzel keine allzu großen Chancen auf den Gesamtsieg aus. Doch das Schicksal war auf seiner Seite: Ward stürzte im Abschlussrennen und hatte einige Zeit zu kämpfen, bis er den Motor seiner Honda wieder zum Laufen brachte – er wurde Letzter. Weil im Finale doppelte Punkte vergeben werden und Mark Burkhart, der beide Rennen gewann,
außer Konkurrenz fuhr, reichte Künzel Rang zwei, um an Ward vorbeizuziehen. In Saarbrücken genügte Künzel ein dritter Rang im ersten Super-Prestige-Lauf, um die Titelentscheidung vorzeitig herbeizuführen. Bernd Hiemer, der am Vortag noch den WM-Lauf in Jesolo/Italien bestritten hatte und als WM-Zweiter in Saarbrücken am Start stand, erbte in der DM mit einem Sieg und einem zweiten Platz die Vizemeisterschaft. abs

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