Suzuki GSX-R 750: Maßstab im neuen Supersport 750-Cup? (Archivversion)

Die Mitsui-Yamaha YZF 750 SP ist zwar die einzige bereits fahrfertige Maschine nach dem Reglement der neuen Supersport 750-Klasse, was den noch auf ihren Prüfständen werkelnden Mitbewerber aber kein Kopfzerbrechen bereitet. Wohl hauptsächlich, weil die neuen Supersportler vom Typ Kawasaki ZX-7R oder Suzuki GSX-R 750 in der ungedrosselten Sereinversion gegenüber der 114 PS starken Yamaha einiges an Mehrleistung zu bieten haben. Aufbauend auf jeweils 128 PS, rechnen die Techniker in Grün und Blau-Weiß mit Leistungswerten für ihre Supersport-Rennmodelle, die deutlich über den 135 bis 140 PS liegen, die Mitsui-Rennleiter Hayri Winter für das Yamaha-Vorreiter-Bike angibt.Udo Rose vom Suzuki-Händler Motothek in Schwäbisch Gmünd zum Beispiel, wo die Supersport-GSX-R von MOTORRAD-Redakteur Gerhard Lindner vorbereitet wird, hat hohe Erwartungen: »Die neue Suzuki GSX-R 750 hatte auf unserem Prüfstand serienmäßig 131 PS und nur mit dem Rennauspuff sowie angepaßter Zündung, ohne jegliches Motortuning, schon 138 PS. Wir rechnen für das fertige Supersport-Rennmotorrad mit kaum weniger als 150 PS.« Diese Hoffnungen werden im übrigen aus dem offiziellen Suzuki Deutschland-Team um Rennleiter Jürgen Zürn und Tuner Michael Schäfer bestätigt.Das vorgeschriebene Mindestgewicht von 180 Kilogramm ohne Benzin ist dagegen für alle in Frage kommenden Maschinen problemlos zu erreichen.Eine übermächtige Ducati wird es in der Supersport 750-Klasse übrigens nicht geben. Denn das Hubraumlimit von 750 cm³ gilt für alle Motorenkonzepte. So bleibt die Ducati 916 außen vor, und 748-Piloten tun sich naturgemäß in der kleineren Supersport 600-Kategorie leichter, wo sie auch starten dürfen.

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote