Suzuki Superbike-Tests (Archivversion) Trio Infernal

Suzukis neue GSX-R 750 sorgt nicht nur im Serienzustand für Furore, sondern auch im Renntrimm. Im Hinblick auf die 200 Meilen von Daytona im März rückte die Suzuki-Crew bereits jetzt im sonnigen Florida der Feinabstimmung ihres Renners zuleibe. Mit von der Partie außer dem Superbike-WM-Werksteam mit den Piloten John Reynolds und dem 27jährigen australischen Superbikemeister Kirk McCarthy auch Halbliter-GP-Crack Scott Russell. Der ehemalige Superbike-Weltmeister soll als dreifacher Daytona-Sieger der neuen GSX-R bereits bei ihrem ersten Auftritt zum Sieg verhelfen. In der Tat war Russell nach dem Test vom ungewohnten Untersatz äußerst angetan: »Wir müssen lediglich noch an der Fahrwerksabstimmung arbeiten. Vor allem die Showa-Gabel arbeitet noch nicht so, wie wir das wünschen«, spielt der Profi auf das Suzuki-Team von Yoshimura an, das zeitgleich mit Öhlins-Federelementen allerbeste Erfahrungen sammelte.Ohnehin wird Suzuki außer für das Superbike-Werksteam und Yoshimura weitere zwölf Rennkits für die GSX-R produzieren. Allerdings zu einem stolzen Preis von über 160 000 Mark je Kit.Einen davon wird sich auch das Suzuki-Team des deutschen Importeurs in Heppenheim für die Neuverpflichtung Andreas Hofmann genehmigen. Nach ersten Tests - freilich mit der Serienmaschine -in Italien und Thailand zeigte sich der Schweizer sehr beeindruckt vom Potential des neuen Renners.

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