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Gespann-Weltcup: Webster siegt mit Viertakter

Den Titelverteidigern Steve Webster/David James ist der Umstieg vom Zweitakter auf den Viertakter optimal gelungen. Beim Weltcup-Auftakt der Gespanne in Phillip Island gewann die britische Star-Formation aus dem deutschen Steinhausen-Team auf Anhieb mit dem 1200-cm³-Suzuki-Viertaktmotor. Nach spannendem Kampf schlugen Webster/James den Österreicher Klaus Klaffenböck und dessen Schweizer Passagier Adolf Hänni, die nach wie vor auf einen 500er Zweitakter setzen. Leicht getrübt wurde die Stimmung allerdings durch den Ausfall von Websters Kollege Jörg Steinhausen, dem Sprößling von Teamchef Rolf Steinhausen. Nach gutem Start - aus der ersten Runde kam er mit Copilot Frank Schmidt als Dritter zurück - mußte Jörg wegen Ölverlust schon bald das Tempo drosseln und sein Gefährt sechs Runden vor Schluß an sechster Stelle liegend abstellen.21 Gespanne waren beim Start zum Weltcup dabei, der ab diesem Jahr im Rahmen der Superbike-WM ausgefahren wird. Acht Teams benutzten Viertaktmotoren, während die Mehrheit auf die noch bis Ende 2000 erlaubten Zweitakter vertraute. Schon zum Start der Europasaison am 2. Mai in Donington werden allerdings neue Viertakt-Teams erwartet.

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