Teuchert, Jörg: Interview (Archivversion)

Supersport-Star Jörg Teuchert über seinen ersten Einsatz beim Bol d’Or, wo er Achter wurde. Der Sieg beim 24-Stunden-Klassiker in Magny-Cours ging an das französische Suzuki-Team Bayle/Dussauge/Gimbert.

? Jörg Teuchert, Sie debütierten beim Bol d’Or in Magny-Cours als offizieller Yamaha-Werksfahrer auf der R1. Eine völlig neue Erfahrung für Sie?Allerdings. Ich musste mich schwer umgewöhnen. Der Rhythmus während der 24 Stunden ist anders, die R1 ist viel schwerer als meine R6 in der Supersport-WM und verlangt einen völlig anderen Fahrstil.? Der achte Platz ist also ...... durchaus keine Pleite. Ich war der beste Rookie beim Bol d’Or, allerdings hatten wir einiges Pech mit kleineren Pannen, die eine bessere Platzierung verhindert haben. Ein Podestplatz wäre vielleicht möglich gewesen, ein Sieg eher nicht. Unsere R1, die Yamaha-Techniker Martial Garcia neu aufgebaut hatte, war gut, aber das Suzuki-Werksteam hat einen deutlichen Erfahrungsvorsprung.? Ihre drei wichtigsten Eindrücke nach diesem Wochenende? Erstens: Ich bin konditionell ganz gut drauf und konnte so nachts konstant die schnellsten Rundenzeiten im Team fahren. Zweitens: In der Langstrecke herrscht ein enorm hohes Niveau, da musst du immer 100 Prozent geben. Drittens: Ich ziehe den Hut vor den Privatteams, selbst wenn sie als Letzte ankommen. Das ist echter Teamsport, in dem Begeisterung die wichtigste Motivation ist.

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