Tipps zum Anmelden (Archivversion) Checkpoint

Geht nicht, gibt´s doch: »Sie haben keinen Personalausweis dabei. Dann kann ich Ihr Motorrad auch nicht wieder anmelden.« Die Angestellte auf der Zulassungsbehörde bleibt unerbittlich. Das Ergebnis: niederschmetternd, ein halber Tag Urlaub umsonst. Und Frust als Dreingabe. Um dem Amtsschimmel ein Schnippchen zu schlagen, muss man ihm folgende Dokumente als Futter mitbringen (von links nach rechts).

Fahrzeugbrief: Drin steht der Name des Halters, alle technischen Veränderungen und Abmeldezeiträume.Versicherungsdoppelkarte: Zeigt, dass eine Haftpflicht-Versicherung für das Motorrad besteht. Oder zumindest eine vorläufige Deckung. Ohne geht nichts.Abmeldebescheinigung: Gibt´s bei der Abmeldung als Ersatz für den Fahrzeugschein und enthält den Termin für die Hauptuntersuchung. Ohne gültigen TÜV keine Wiederzulassung. TÜV-Gutachten: Seit 1.12.1999 müssen Biker den letzten Prüfbericht dabei haben. Ohne Gutachten kann die Behörde die Zulassung verweigern. Außer bei neuen Motorrädern. Die haben automatisch zwei Jahre TÜV.Antragsformular/Vollmacht: Füllt der Halter aus. Lässt ein Freund das Bike zu, muss der Halter ihm eine unterschriebene Vollmacht mitgeben. Personalausweis: Verlangt wird eine gültige Identitätskarte. Falls jemand anderes die Zulassung per Vollmacht erledigt, geht´s nicht ohne den Ausweis des Bevollmächtigten und den des Halters. Kosten: Die Kosten für die Wiederzulassung eines vorübergehend stillgelegten Fahrzeugs betragen 21 Mark. Halterwechsel und Neuzulassungen sind teurer.Kennzeichen: Wenn die Schrift nur noch schwer zu entziffern ist, kann die Behörde ein neues Nummernschild fordern.

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