Daijiro Kato: 1997, Suzuka, 250 Kubik.

Tod nach Koma Trauer um Daijiro Kato

Honda-Werksfahrer Daijiro Kato ist seinen schweren Verletzungen an Kopf, Wirbelsäule und Brustkorb erlegen, die er Anfang April beim Grand Prix Japan erlitten hatte. Kato war in Suzuka mit hoher Geschwindigkeit in eine wenige Meter neben der Strecke stehende Betonmauer gekracht. Nach zweiwöchigen Koma starb der 27-jährige Japaner am Ostersonntag. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.

Seinen ersten Grand Prix hatte Kato 1996 bei den 250ern bestritten. 2001 gewann er überlegen den Titel in dieser Klasse. Im vergangenen Jahr folgte der Wechsel in die MotoGP-WM. Nach wie vor Rätselraten herrscht über die Ursache des verhängnisvollen Sturzes auf Katos Lieblingsstrecke, der sich in der dritten Runde des MotoGP-Rennens eingangs der Schikane vor Start und Ziel ereignet hatte. Es gibt weder TV-Bilder noch Videoaufnahmen der Streckenüberwachung, welche die Unfallursache erklären könnten. Die Überprüfung der Unfallmaschine sowie die Analyse der Datarecording-Aufzeichnungen hätten laut Honda keinen Hinweis auf einen technischen Defekt ergeben.

Yamaha-Werksfahrer Carlos Checa, der kurz vor dem Unfall hinter Kato lag, will an dessen Honda aber ein blockierendes Hinterrad beobachtet haben. Katos Unfall sowie weitere Crashs beim WM-Auftakt haben heftige Kritik an der Sicherheit der Suzuka-Piste ausgelöst. Aprilia-Werkspilot Colin Edwards hat mit offenen, sehr persönlichen Worten Stellung genommen.

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