TT Isle of Man 1996: Reportage (Archivversion)

Trotz der Rekordzahl von 50 000 Besuchern und rund 15 000 Motorrädern verliefen die meisten Unfälle während der T.T. glimpflich. Die Polizei hatte wiederholt dazu geraten, den Mountain-Course, insbesondere nach dem Training und den Rennen, möglichst nicht entgegen der Rennrichtung zu befahren. Während der Rennwoche nahmen die Polizisten 58 Verkehrsunfälle zu Protokoll. 42 verletzte Auto- und Motorradfahrer mußten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Am berüchtigten »Mad Sunday« wurden 24 Unfälle gemeldet, bei denen zwölf Menschen verletzt wurden. Die Polizei erklärte, daß ein Großteil der Zusammenstöße zwischen Motorrädern und Pkw von den einheimischen Autofahrern verursacht worden sei. »Es sieht so aus, als wollten die Einheimischen den Motorradfahrern etwas beweisen«, erklärte der Chef der Verkehrspolizei, Ted Marsh.Unbelehrbare Raser bat die Polizei allabendlich zur Kasse (Bild unten). Das sogenannte Speeding erleichterte so manche Urlaubskasse: 32 km/h über dem gültigen Limit kosten rund 270 Mark – Bargeld bevorzugt.

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