Unfall-Fragebogen (Archivversion) fall-studie

Motorradfahren könnte weniger gefährlich sein. Wenn man genau wüsste, was es gefährlich macht,
warum und wie es zu Unfällen kommt. Die TU Berlin will das in einer empirischen Studie heraus-
finden. Und braucht dafür die Mithilfe der Motorradfahrer. Fotos: Markus Jahn, Martin Unger

Schon mal gestürzt? Zu schnell gewesen? Oder hat Sie ein Auto erwischt, das plötzlich aus einer Einfahrt kam?
Mit welcher Maschine ist’s passiert, und welche Kleidung hatten Sie an? Diplom-
Ingenieur Martin Unger, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Technischen Universität Berlin und selbst Motorradfahrer, hat einen Fragebogen entworfen, mit dem er es ganz genau wissen will: Welche Faktoren gefährden Motorradfahrer im Straßenverkehr?
Ziel des vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) in Auftrag gegebenen Forschungsprojekts »Unfallgefährdung von Motorradfahrern« ist es, fahrzeug- und verkehrstechnische Maßnahmen zu erarbeiten, um die Motorradsicherheit zu erhöhen. Also dafür zu sorgen, dass weniger Motorradfahrer verunglücken. Denn während die Zahl der getöteten Verkehrsteilnehmer in den letzten fünf Jahren um etwa 20 Prozent zurückging, ist die Zahl der getöteten Motorradfahrer nur um acht Prozent gesunken. Und das kann wohl kaum daran liegen, dass das Motorrad per se ge-
fährlich und der Motorradfahrer an sich ein
notorischer Raser wäre. Leider hält sich dieses Vorurteil nur allzu hartnäckig.
Ein Grund mehr für MOTORRAD, die Studie zu begleiten. Den Fragebogen zur Untersuchung können Sie bis zum 18. Februar unter www.motorradumfrage.de ausfüllen. Unter allen Teilnehmern werden drei BMW-Neckbraces verlost.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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