Unfallzahlen (Archivversion) Nummer Sicher

Immer mehr Motorradfahrer, immer weniger Unfälle

Weil die Mühlen der Statistiker langsam mahlen, liegen bundesweit bislang erst die Unfallzahlen für die erste Hälfte des Jahres 1996 vor. Die verzeichnen für getötete Motorrad- und Rollerfahrer (über 50 cm³) einen Rückgang um 4,4 Prozent von 405 auf 384, bezogen auf den gleichen Zeitraum des Vorjahrs; die Zahl der Verletzten ging von 16 535 auf 15 608 zurück, das entspricht einem Minus von 5,6 Prozent. Bei den Mopedfahrern sieht es, wie das Institut für Zweiradsicherheit meldet, noch besser aus: 41,6 Prozent weniger Tote (1996: 45; 1995: 77), 7,9 Prozent weniger Verletzte (6537; 6022). Für den Großraum Stuttgart hat die Polizei bereits die Daten bis Ende September aufbereitet. Die bestätigen den Trend. So sind 1996 nur noch 219 Motorräder (1995: 235) in Unfälle verwickelt gewesen, das sind 1,4 Prozent des Gesamtbestands von zirka 16 000. Bei Autos steigt diese Quote auf 3,3, Prozent. Außerdem wies die Polizei, die den Motorradfahrern ein dickes Lob aussprach, darauf hin, daß an zwei Dritteln der Unfälle mit Bikern die Autofahrer schuld seien.

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