US-Superbike-Meisterschaft (Archivversion) Suzuki-Festakt

Mat Mladin und Ben Spies, die beiden Kollegen im offiziellen Suzuki-Team in der amerikanischen Superbike-Meisterschaft, machten beim Finale in Lexington/
Ohio genau das, was nötig war. Für den Australier Mladin, der den US-Superbike-Titel bereits sechs Mal gewonnen hat, musste das ein Sieg sein, um die theoretische Chance auf eine siebte Meisterschaft zu wahren. Für seinen 22-jährigen Herausforderer Spies hätte Platz 13 genügt, um den ersten Gesamtsieg feiern zu können.
So ließ der Texaner Spies, der die Anfangsphase der Saison mit sechs Rennsiegen in Folge klar dominiert hatte und erst ins Hintertreffen geraten war, als er sich bei einem Trainingssturz im August an der Hand verletzte, nach dem Start des Endlaufs die meisten Kontrahenten brav passieren. An Position sieben fand er dann ein ruhiges Plätzchen, auf dem er ins Ziel fahren konnte. Mladin stürmte an die Spitze, nahm dabei im Schlepptau Aaron Yates mit, den dritten Mann im Suzuki-Werksteam, so dass die Truppe am Ende die beiden obersten Plätze auf dem Siegerpodest und die Meisterschaft ihres Jungstars Spies feiern konnte.
»Das war sicher eines der härtesten Rennen meiner Laufbahn«, beteuerte Spies, »kein Witz. Ich wollte niemanden behindern, aber auch nicht in einen Unfall ver-
wickelt werden. Um den Sieg ging es mir selbst nicht, deshalb wollte ich, dass Mat für das Team gewinnt.« Mladin, inzwischen 34 Jahre alt, hat für 2007 eine Revanche-Kampagne angekündigt. abs

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