US-Supercross (Archivversion) Höchstgewinn

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Mit zwei Siegen in der MGM Grand Garden Arena in Las Vegas holte sich der amerikanische Suzuki-Werksfahrer Ricky Carmichael bereits zum
dritten Mal in seiner Karriere den Gesamtsieg in der amerikanischen Supercross-Open-Meisterschaft. Viel mehr gab es für Carmichael in der Saison kaum noch zu gewinnen: Die Titel der World-Supercross-GP-Serie, der US-Supercross- und der US-Motocross-Meisterschaft hatte er sich bereits gesichert, außerdem war er maßgeblich am Gesamtsieg des amerikanischen Teams beim Motocross der Nationen in Frankreich beteiligt. Carmichael,
der mit seinem erneuten Sieg dieses Jahr auf geschätzte 300000 US-Dollar (etwa 247000 Euro) Preisgeldeinnahmen kommt, war überglücklich: »Schon der erste Sieg am Freitag war unheimlich wichtig, weil ich vergangene Woche krank war und mich gar nicht richtig auf diese Rennen vorbereiten konnte.«
Carmichael, der die US Open bereits
in den Jahren 2000 und 2001 gewon-
nen hatte, ging in beiden Rennen gleich
in der Eröffnungsrunde in Führung, am
ersten Abend zunächst von Michael Byrne
(Kawasaki) und Ernesto Fonseca (Honda)
verfolgt, am zweiten Abend von Kevin
Windham (Honda) und Fonseca. Doch den Konkurrenten des Suzuki-Piloten gelang es zu keinem Zeitpunkt, dem Überflieger gefährlich zu werden. Im vergangenen Jahr hatte Carmichael die US-Supercross-Saison wegen einer Knieverletzung verpasst und war erst zur US Open wieder ins Indoor-Geschäft eingestiegen. Nach einem Sturz im zweiten Lauf musste er 2004 jedoch aufgeben. abs

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