Vergleich Bordwerkzeug (Archivversion) Ersthelfer

Oft sind es ja nur Kleinigkeiten, die erheblichen Ärger verursachen: eine lockere Schraube, eine durchhängende Kette oder ein verdreckter Luftfilter. Taugt das Bordwerkzeug für die erste Hilfe am Pannenort?

Motorräder gehen ja heute sowieso nicht mehr kaputt, für was brauche ich da noch Werkzeug? Wer das behauptet, hat nicht ganz unrecht. Die Maschinen sind in den letzten zehn, zwanzig Jahren deutlich zuverlässiger geworden. Die Zeiten von Klacks und Co., als unterwegs geschwind mal der Kolben gewechselt wurde, sind gottlob passé. Was aber nicht heißt, daß man heutzutage vor kleineren Defekten oder Pannen vollkommen gefeit ist. Schon wenn es darum geht, den Kupplungszug nachzustellen, die Spiegeleinstellung zu verändern oder gelockerte Schrauben nachzuziehen, kann Werkzeug hilfreich oder vonnöten sein. In solchen Fällen können auch Leute mit zwei linken Händen davon profitieren, daß zumindest das Wichtigste an Bord ist. Was das ist, wird von den Herstellern unterschiedlich interpretiert (siehe Fotos). Wer regelmäßig selbst zu Hause Hand an seine Maschine legen will, sollte sich eine Grundausstattung mit hochwertigem Werkzeug zulegen. In jedem Fall sollten aber einfachste Wartungs- und Einstellarbeiten mit dem Bordwerkzeug durchzuführen sein, wie etwa Kette spannen oder Federbasis verändern. In einigen Fällen wird man den Verdacht nicht los, die Hersteller wollen Kunden auch bei solchen Lapalien in die Werkstatt verweisen.

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