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Fünf Stunden pausenlose Crash-Orgien für schlappe 100 Mark - das klingt verlockend. Aber die Freude vergeht bereits nach ein paar Minuten. Phantasielose aneinandergereihte Sturzszenen aus den siebziger und achtziger Jahren, dazu gähnend langweilige, unqualifizierte Kommentare, das hält selbst der abgebrühteste Action-Fan auf Dauer nicht aus. Auf »Havoc« 5 bis 10 (2) sind neben Motorrad-Stürzen Unfälle von Truck-Rennen über Formel 1 bis zur Power-Boat-Szene. Doch keine Angst, es passiert garantiert nichts, heißt es im Vorspann. Kenner der Rennszene wissen hingegen, daß sich die Akteure bei einigen Stürzen sehr wohl ernsthaft verletzt haben. Da hört der Spaß auf. Wer´s unbedingt braucht, sollte sich Bike Havoc (3) holen, da findet man zumindest einige legendäre Sturz-Klassiker, unter anderem von Randy Mamola oder Gustav Reiner. Die 30 Mark könnte man jedoch sinnvoller anlegen. Eher harmloses und amüsantes Vergnügen an Stürzen garantieren die Eurosport-Zusammenschnitte »Hillclimbing Rachau« und »Body Check« (8; je 39 Mark), die allerdings zigfach im Fernsehen wiederholt wurden.

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