Video-Motorrad der Polizei zur Verkehrsüberwachung (Archivversion)

ProViDa!

Die Abkürzung ProViDa steht nicht etwa für ein neues humanitäres Hilfswerk, sondern für »Proof Video Data System« – ein mobiles Verkehrsüberwachungssystem der Polizei. Aus den Messwerten für Weg und Zeit berechnet ProViDa beispielsweise die Durchschnittsgeschwindigkeit des Tatfahrzeugs. Im Pkw hat sich die Technik bei der Verfolgung von Temposündern bereits bewährt, auf dem Motorrad kommt sie jetzt erstmals zum Einsatz. »Wir haben uns für diesen Aufwand entschieden, weil ein Motorrad auf Landstraßen jedem Auto überlegen ist«, erklärt Bernd Störmer, Leiter des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Wesel. Bei der R 1150 RT sitzt das magische Auge vorne links in der Verkleidung – klitzeklein und kaum zu erkennen. Das aufwendige Messequipement versteckt sich im Topcase, und allenfalls die auffällig lange Antenne lässt auf die inneren Werte der dunkelblauen BMW schließen.
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