Videostativ selbstgebaut (Archivversion)

MOTORRAD hat es ausprobiert: Mit einem einfachen Eigenbau-Stativ lassen sich die besten Videobilder vom Motorrad aus aufnehmen.Die Auflage für die Videokamera besteht aus einer fünf bis sieben Millimeter dicken und etwa 15 mal 20 Zentimeter große Stahlplatte. Die Platte kann jeder Schlosser zuschneiden - Kostenpunkt rund zehn Mark. In die Mitte wird ein sechs-Millimeter-Loch gebohrt, hier kommt später die zirka 15 Millimeter lange Stativschraube hinein - gibt’s im Fotofachgeschäft uind kostet rund fünf Mark.Auf die Platte klebt man mit doppelseitigem Teppich-Verlegeband eine zirka ein bis zwei Millimeter dicke Moosgummiplatte. Sie verhindert, daß die teure Kamera durch die dauernden Vibrationen auf der Stahlplatte zerkratzt.Je nach benötigter Höhe und Ausrichtung des Statives werden mehrere Moosgummistücke benötigt. Sie fungieren als Vibrationsdämpfer und Schockabsorber. Bewährt hat sich die Dimension 15 x 5 Zentimeter, solche Reste gibt’s für ein paar Mark beim Gummihändler. Mit einem kräftigen Gewebeband werden nun die Moosgummiklötze und die Stahlplatte zusammengeklebt - fertig.Nimmt die Kamera jetzt immer noch verwackelte Bilder auf, hilft vielleicht die zusätzliche Fixierung mit einem gepolsterten Spannriemen.

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