Vier Aspar-Aprilia-Fahrer (Archivversion) Renn-Quartett

Vier Aspar-Aprilia-Fahrer auf den ersten vier Plätzen im 125er-Rennen.

Drei spanische Fahrer aus einem Team gemeinsam auf dem Siegerpodest – diesen nicht gerade alltäglichen Trick hatte die Truppe von Ex-Weltmeister Jorge Martinez Ende April bereits in der Türkei vorgeführt. Jetzt wiederholten Alvaro Bautista, Hector Faubel und Sergio
Gadea das Kunststück vor ihrem Heim-publikum – und setzten noch einen drauf: Vierter wurde ihr italienischer Teamkamerad Mattia Pasini. Weltmeister Tom Lüthi, als schnellster Honda-Pilot von Position zehn gestartet, konnte seinen Plan umsetzen, nach einem guten Start in der Spitzengruppe mitzufahren. Im Finale gelang es ihm jedoch nicht, den zweiten Platz, den er sechs Runden vor dem Ziel erkämpft hatte, zu halten. Lüthi-Techniker Sepp Schlögl: »Wir hatten einen weichen Reifen gewählt, der hat zum Rennende nachgelassen.« Sein Teamkollege Sandro Cortese wurde 19.
Die KTM-Achtelliter-Truppe erlebte
ein schwarzes Wochenende. Junior Stefan Bradl erhielt nach drei Trainingsstürzen von den Ärzten Startverbot, sein Kamerad Michael Ranseder stürzte drei Minuten nach Beginn des Rennens. Den KTM-
Senioren erging es ebenso: Julian Simon
und Mika Kallio wurden beide in Runde drei aus dem Wettbewerb katapultiert. abs

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