Viertakter in der bisherigen 500er WM werden immer wahrscheinlicher (Archivversion) Der große Graben

Daß die Königsklasse des Motorradrennsports, die 500er WM, technisch völlig umgekrempelt werden soll, ist beschlossene Sache. Fraglich ist nur wann und vor allem wie. Hintergrund ist die technische Isolierung des GP-Rennsports, dessen Zweitaktmotorentechnik im Serienmotorradbau weitestgehend ausgestorben ist. Nach einer ersten Kontaktaufnahme des Weltverbandes FIM mit den Vermarktungsagenturen Dorna (GP), Flammini (Superbike-WM) und Action Group (Moto Cross-WM) - MOTORRAD berichtete in der vergangenen Ausgabe - fand mittlerweile ein zweites Meeting statt. Ergebnis: Sowohl die 500er GP als auch die Superbike-WM sollen als eigenständige Serien bestehen bleiben. Während in der Superbike-WM weiterhin nur relativ seriennahe Maschinen erlaubt sein werden, soll in der neuen GP1-Klasse ab dem Jahr 2001 eine liberalere Regelung greifen. Erste Spekulationen sprechen von einer Limitierung auf 1000 cm³ Hubraum und weitgehend unbeschränkter Viertakttechnik. Der nächste Verhandlungstermin steht bereits fest: vor dem GP-Auftakt am 23. April im japanischen Motegi.

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