Das Rennen durch die Wüste Die Rallye Dakar

Bald ist es wieder soweit, die Rallye Dakar startet nach jährlicher Pause am 1. Januar 2010 in Südamerika. Die Rallye Dakar ist die populärste Wüstenrallye der Welt. Gestartet wird in Buenos Aires, Argentinien und endet auch dort. In den insgesamt 15 Etappen durchqueren die Fahrer unter anderem Fiambalá, passieren die Wüste Atacama, fahren hoch bis Iquique und runter in den Süden Chiles nach Santiago.

Foto: Veranstalter
Am 1. Januar 2010 geht das Rennen in Südamerika los und endet am 17. Januar 2010. Dieses Mal gehen fast 400 Ausdauersportler in vier verschiedenen Kategorien an den Start: Rund 160 Motorradfahrer, 30 Quad-Fahrer, 140 Autofahrer und 50 LKW-Fahrer. Obwohl KTM nicht mit eigenem Werksteam ins Rennen geht, sind die Modelle des österreichischen Fahrzeugherstellers massiv vertreten. Über die Hälfte aller Starter, nämlich 83 Motorradfahrer, gehen mit einer KTM an den Start. "Auch in der Quad-Kategorie ist die Marke vertreten, so fährt unter anderem die Italienerin Camelia Liparoti auf einem speziell vorbereiteten KTM Rally-Quad", informiert KTM.

Grund für die Abstinenz des KTM-Werkteams im Jahr 2010 ist die Regeländerung, die ab sofort in Kraft tritt. Diese besagt, dass nur noch Motoren bis 450 ccm Hubraum zugelassen sind. Die 690er KTMs müssen einen Einlassluftmengenbegrenzer, einen sogenannter Restriktor, der die Motorleistung von 80 auf 60 Pferdestärken reduzieren soll, haben. Dies gilt allerdings nur für die 37 Fahrer, sogenannte Elitepiloten, die auf der Liste von Dakar-Veranstalter ASO stehen. Bis 2012 dürfen alle nicht genannten Fahrer mit unbegrenzten Einzylinder-Motorrädern an den Start gehen.

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Trotz Restriktor gelten die KTM-Fahrer Marco Coma und Cyril Despres als Top-Favoriten. Sie starten in selbstorganisierten Privatteams, bekommen ihre Maschine mit Einlassluftmengenbegrenzer von KTM gestellt und werden wie alle KTM-Fahrer vom KTM-Service-Truck betreut.

Aprilia nimmt 2010 das erste Mal an der Rallye Dakar teil und hat sich mit Francisco Lopez, Gerard Farres und Paolo Ceci Spitzenfahrer ins Boot geholt. Aprilia stellt seinen Werksfahrern Maschinen mit Zweizylinder-Motor. Einen Sieg halten sie aber erst 2011 für realistisch. Zwei Deutsche sind in der Motorradklasse vertreten und bilden die kleine deutsche Dekar-Delegation. Christina Meier aus Hamburg, der es wie Ingo Zahn aus Bayern hauptsächlich um das erfolgreiche absolvieren aller 15 Etappen und ums Ankommen geht. Tina Meier wird mit einer Yamaha WR 450 an den Start gehen und Ingo Zahn mit einer KTM.

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Foto: Dakar

Rückblick 2009 – auf Entdeckungsreise durch den südamerikanischen Kontinent.

Aufgrund einer Terrordrohung fand die Rallye 2008 nicht wie geplant statt und wurde im darauf folgendem Jahr 2009 erstmals in Südamerika ausgetragen. Die Rallye startete am 3. Januar 2009 in Buenos Aires und endete fünfzehn Tage später auch dort. Die Strecke führte durch Argentinien sowie Chile und umfasste rund 6000 Kilometer. Das Rennen endete am 18. Januar 2009 mit den Siegern Marc Coma bei den Motorrädern, Giniel De Villiers mit seinem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz bei den Autos, Josef Machacek bei den Quads und Firdaus Kabirow bei den Lastwagen.

Foto: MRD

Teilnehmer, TV-Ausstrahlungen und Trailer

Auch die Dakar 2010 wird wieder ausführlich von Eurosport übertragen. Unter dem Sendetitel "Destination Dakar" läuft jetzt noch eine Vorschausendung am 22. Dezember um 17.45 Uhr. Während der Rallye vom 1. bis 17 Januar 2010 gibt es täglich um 23 Uhr eine Live-Schaltung ins jeweilige Etappenziel in Verbindung mit einer Tageszusammenfassung. Kommentator ist Eurosports Motorsport-Allzweckwaffe Norbert Ockenga.

Video KTM


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