Vorschau Rallye Paris-Dakar (Archivversion) Schöne Aussicht

Mit der Rallye Paris-Dakar geht´s wieder aufwärts. Mehr Masse, mehr Klasse und ihr 20. Geburtstag bringen Feierlaune.

Paris-Dakar. So hieß sie schon immer, und so wird sie im Volksmund immer heißen. Dabei führte die Rallye einmal von Paris nach Kapstadt. Zweimal Granada-Dakar und einmal Dakar-Agadez-Dakar nannten sich die letzten drei Ausgaben des Wüstenritts - und zeugten vom schwindenden Interesse der Europäer an der Rallye-Legende.Ihren zwanzigsten Geburtstag darf die alte Dame allerdings ausgelassener denn je feiern. Eine organisatorische Frischzellenkur brachte sie wieder ins Gespräch - und Startort dahin, wo alles begann: nach Paris. Die Rallye-Fangemeinde verstand die Botschaft. Mit ? Motorradfahrern und ? Automobilisten verzeichnet die Dakar die größte Fahrerresonanz seit ? Jahren.Zudem in diesem Jahr nicht nur Masse, sondern auch Klasse in die Wüste geschickt wird. Allein KTM verstärkt sein Werksengagement beträchtlich. Neben ihrem Top-Team (siehe Kasten unten) schicken die Österreicher vom 1. bis 18. Januar 1998 auch die Enduro-Weltmeister Kari Tiainen und Giovanni Sala auf den Wüstentrip. Als Sensation darf die Rückkehr von BMW mit dem viermaligen Dakar-Sieger Edi Orioli auf der Einzylinder-F 650 gewertet werden.Gewinnen möchte aber vor allem einer: Stéphane Peterhansel. Bislang führen der Franzose und sein Landsmann Cyril Neveu die Dakar-Bestenliste mit je fünf Siegen an. Mit einem Triumph bei der Jubiläumsrallye will Peterhansel der alleinige Rekordhalter werden.

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