Mythen der Motorradwelt - Vorzeige-Motorräder

Das Motorrad war von Anfang mehr als nur ein Stück nüchterner Technik. Ein Motorrad ist Faszination und Sinnlichkeit, Kraft und Geschwindigkeit, ist Rebellion, ist Sex, ist Freiheit. Es entzaubert die Welt nicht wie die übrige Technologie, es verzaubert sie. Es verzaubert die Welt, und es verzaubert die Menschen. Weil es ihren Träumen und Wünschen im Umfeld seelenloser Moderne und Postmoderne ein Zuhause gibt. Weil es ihre Sehnsüchte spazieren fährt, Sehnsüchte, die über Jahrzehnte zu Leitmotiven wurden, zu Mythen, den Mythen der Motorradwelt. In MOTORRAD 7/2003 beschwören die Magazin-Redakteure Michael Orth und Norbert Sorg auf sechs Seiten eben diese Mythen: den Mythos von Unvergänglichkeit und Ewigkeit, den Yamaha XT 500 und BMW-Boxer in alle Winkel der Erde trugen. Den Mythos von Sieg und Ruhm, welcher der Unbezwingbarkeit des Seriensiegers entspringt so wie dem einmaligen Triumph des Underdogs. Den Mythos grenzenloser Freiheit, dem auf einer Kreidler Florett genauso passend nachzustellen ist wie auf MZ oder Harley-Davidson. Den Mythos der Geschwindigkeit, von Suzukis Hayabusa, die auf über 300 Sachen beschleunigt, und schließlich den Mythos unbändiger Gewalt, der unseren geheimen Allmachtsfantasien in Form einer Yamaha Vmax oder Kawasaki Z1 entgegentritt.
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