Waldmann, Ralf, fuhr sein erstes Kart-Rennen (Archivversion)

Noch ein Seitensprung von Ralf Waldmann: Wenige Wochen nach seinem erfolgreichen Tourenwagen-Debüt mit einem Gruppe N-BMW auf dem Nürburgring bestritt der 250er WM-Dritte sein erstes Kart-Rennen. Wie auf dem Ring, wo zusammen mit seiner Freundin, der Autorennfahrerin Astrid Grünfelder, auf Anhieb gewann, zeigte der lebhafte Waldi auch beim 2. Indoor-Meeting »Giants on Kart« in der Berliner Deutschlandhalle keine Anpassungsprobleme.Im Gegenteil. Im Kreis von Vierrad-Stars wie Heinz-Harald Frentzen, Bernd Schneider, Joachim Winkelhock oder Frank Bila zeigte sich der Ennepetaler äußerst kontaktfreudig. Insbesondere auf der Rennstrecke. Das Motto »Keine Angst vor großen Namen« führte Waldmann des öfteren geradewegs ins Epizentrum einer Kollision. Waldmann hatte auf den ersten Metern im Viertakt-Kart (340 cm³, 20 PS) eine Überdosis Selbstbewußtsein getankt: ein achtbarer 17. Trainingsplatz, Rang zwei im ersten Vorlauf. Das halbfinale blieb ihm verwehrt, weil es im Hoffnungslauf nach einem Start-Gerangel nur zu Platz sechs reichte. Waldmann: »Bei den Unfällen war viel Pech im Spiel.«Dennoch hatte Waldi an der Kart-Gaudi viel Spaß. Ob er auf den Spuren von Kevin Schwantz den Wechsel in den Automobil-Sport einleiten will? »Auf keinen Fall. Ich bleibe beim Motorrad.«Für den MC Steglitz hat sich Waldmanns Berlin-Ausflug allemal gelohnt. Dem Nachwuchs des Clubs stiftete der Gastfahrer ein Bike für den ADAC-Minibike-Cup, das von seiner Gage finanziert wurde.

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