Wartungsfreundlichkeit

Die meisten Fahrer lassen Inspektionen in der Werkstatt erledigen. Bleiben also die kleinen Wartungstätigkeiten zwischendurch, etwa das regelmäßige Fetten der Kette oder die Kontrolle von Öl und Luft. Genau diese drei Service-Punkte fallen unter das Kriterium Wartungsfreundlichkeit. Kardanmaschinen ersparen einem Arbeit und erhalten als Lohn fünf Bonuspunkte. Auch ein Zahnriemen braucht keine Schmierung, was ihm drei Pluspunkte bringt. Motorräder mit Kettenantrieb bekommen einen Punkt, wenn sich die Kette schnell und exakt einstellen lässt. Die Ölkontrolle wird mit maximal drei Punkten belohnt, falls der Ölstand einfach an einem Schauglas abzulesen ist und sich der Schmierstoff ohne Werkzeug und Verkleidungsdemontage durch eine ausreichend große, gut zugängliche Öffnung nachfüllen lässt. Für ein einfaches Prüfen des Reifenluftdrucks werden zwei Punkte vergeben. Sind beide Ventile mit den üblichen Tankstellengeräten schlecht erreichbar, gibt es keinen Punkt. Im optimalen Fall kann eine Kardanmaschine also zehn Punkte sammeln, ein Motorrad mit Zahnriemen acht und ein kettengetriebenes sechs Punkte.

Von diesen sechs Punkten ergattert die Kawasaki ZR-7S immerhin fünf. Bei ihr lässt sich die Kette gut justieren, der Ölstand dank Schauglas leicht kontrollieren, nur die Reifenventile könnten etwas besser zugänglich sein.

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