Werkstatt-Test: Harley-Davidson (Archivversion) Schlichten ist besser als Klagen

Wenn die Rechung überhöht scheint, die Werkstatt unkorrekt arbeitete oder unnötige Arbeiten durchführte und berechnete, kann sich der Motorradfahrer an Schiedsstellen des Kfz-Gewerbes wenden. Diese versuchen, Unstimmigkeiten mit Werkstätten zu regeln, indem sie für beide Parteien tragbare Kompromisse suchen. Für Betriebe, die Mitglied im Kfz-Innungsverband sind, ist die Entscheidung der Schiedsstellen bindend. Die Rufnummer der jeweiligen Schiedsstelle erfährt man bei der regionalen Handwerkskammer oder Kfz-Innung. Das Verfahren kostet den Motorradfahrer unabhängig vom strittigen Betrag etwa 50 bis 100 Mark. Kommt es zu keiner Einigung, ist als nächster Schritt immer noch der Gang zum Gericht möglich. Da es in den Schiedsstellen wenige Zweiradspezialisten gibt, kann es passieren, dass sie nicht gleich weiterhelfen können. Am besten sind die Westfalen dran: In Iserlohn wurde vor etwa einem Jahr die erste Schiedsstelle für Zweiräder (Telefon 02371/95810) eröffnet.

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