Werner auf CD-ROM (Archivversion) Daumenkino / Kradführer

Wer kennt es nicht? Diese unangenehme Gefühl, an jeder Ecke und Kante über ein altes Motorradrad zu stolpern, das der Besitzer einem sofort schenken möchte. Wohin nur mit dem Schrott? Verkaufen wäre eine prima Idee. Nur wie heißt das Ding, und wieviel kann man dafür abzocken? Als Berater in solch prekären Lebenslagen bieten sich zwei Oldtimer-Kataloge an. Wobei »Das unschätzbare Motorrad« (380 Seiten, Hamar Verlag, 24,90 Mark) seinem Titel leider keine Ehre macht. Denn einige Preise sind sicher geschätzt. Zum Beispiel die 3500 Mark für eine unrestaurierte, aber komplette Triumph Trident. Im »Unschätzbaren Motorrad« gibt’s für jedes der 1342 Motorräder, die in Bild samt ein paar technischen Daten vorgestellt werden, drei Zustandskategorien, denen jeweils ein Preis zugeordnet wird. Macht 4026 Preise. Wäre ja fast schon ein Wunder, wenn sich bei so vielen Zahlen keine Fehler eingeschlichen hätten. So hatte die Moto Guzzi V7 Sport definitiv keine 848,4 cm³ Hubraum und die 850er Le Mans auch keine 760 PS. Mehr Infos über weniger Motorräder, dafür ganze Sätze zur Marken- und Modellgeschichte bringt die 5. Auflage des »Motorrad Oldtimer Katalog« (200 Seiten, 29,80 Mark, Heel Verlag), die auch Tips zur Ersatzteilbeschaffung und Prognosen über Wertsteigerung oder -verfall enthält.

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