Winterpause: Info zu Abmelden, Einmotten und Saisonkennzeichen (Archivversion) Lohnt sich ein Saisonkennzeichen?

Die lästigen Stunden in der Zulassungsstelle sind meist ausschlaggebend, wenn es um die Frage geht: Abmelden oder lieber nicht? Wer sich klar gegen das Fahren in der kühleren Jahreszeit entscheidet, sollte ein Saisonkennzeichen in Betracht ziehen. Für einmalig 51 Mark Gebühr plus etwa 25 Mark für das Kennzeichen spart der Schönwetterfahrer fortan regelmäßig Bares und jährlich zwei Wege zur Zulassungsstelle. Der Nachteil: Der Zeitraum, in dem das Zweirad im Verkehr benutzt werden darf, ist damit fix, Beginn und Ende der Saison sind festgelegt. Sollte der Winter also auf sich warten lassen oder der Frühling schon im Februar beginnen, heißt es: dumm gelaufen.Ein weiterer Wermutstropfen ist die Größe des erforderlichen Kuchenbleches: Um die Zusatzinformationen unterzubringen, müssen Saisonkennzeichen breiter sein als reguläre Nummertafeln. Während letztere bis hinunter zu 200 mm erhältlich sind, messen die Saisonkennzeichen minimal 240 Millimeter, meist gar 280 Millimeter Breite und sind zudem nur in Euro-Version zu haben.Außerdem lauert versicherungstechnisch die Tücke im Objekt. Zwar besteht auch bei einem Saisonkennzeichen - entsprechend der Regelung für normales Abmelden - während der Stillegungszeit eine Ruheversicherung gegen Diebstahl, doch einige Gesellschaften berechnen für Saisonkennzeichen stillschweigend teure Spezialtarife. Also: Vorher nach den Konditionen erkundigen.

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