Zukunft durch Innovation (Archivversion) Zukunft durch<br /><br /> Innovation

BMW bringt mit der neuen K 1200 S ein prachtvolles Stück Ingenieurskunst auf die Strasse. Mit Weltneuheiten wie der Duolever-Vorderradführung, dem gegen Aufpreis erhältlichen, während der Fahrt per Knopfdruck einstellbaren Fahrwerk und dem ungemein wirksamen elektrohydraulischen ABS setzen die Münchner technisch einen neuen Standard in
der Big-Bike-Klasse.
Aber wie viel bringen diese raffinierten Lösungen wirklich?
Wo steht die BMW im direkten Vergleich mit den japanischen Konkurrentinnen? MOTORRAD nützte die Gelegenheit zu einer ersten Standortbestimmung (siehe Seite 24ff.). Eines ist jedoch bereits nach wenigen Metern mit dem starken Bayern-Brummer offensichtlich: Die K 1200 S bedeutet nicht nur für die Bayern eine neue Ära im Motorradbau, sondern sie übertrifft auch die Konkurrenz in manchen Belangen um Längen.
Und es sind genau diese mutigen Technologien, die die
BMW fühlbar besser fahren lassen sowie dank der hervorragenden Bremsanlage fühlbar sicherer. Wie groß der Fortschritt ist, spürt man beim Umstieg von der BMW auf ein konventionelles Motorrad ohne ABS. Eine gut durchbeschleunigte Hayabusa kann einem beim Bremsen schon die Sorgenfalten ins Gesicht treiben.
Ich bin mir sicher, dass sich diese Innovationsfreude für
BMW auszahlen wird. Die K wird ein Erfolg. Gespannt bin ich,
wie die Japaner auf die Bayerin reagieren. Werden sie die Herausforderung annehmen? Für die Motorradszene wäre es Gold wert. Denn nur ein Innovations-Wettbewerb der Hersteller hält das Interesse der Fans wach. Und garantiert damit die Zukunft.

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