Zulassungen und Marktanteile Januar bis Dezember 2004 (Archivversion)

Jürgen Stoffregen, Pressesprecher BMW Motorrad.

Über 87 Prozent der Honda-Verkäufe gingen an Endkunden. Wie steht’s bei BMW-Motorrädern mit den Endverkäufen?
Die Zahl der Zulassungen erlaubt einen objektiven Vergleich, auch über meh-
rere Jahre. Von daher ist für BMW Motorrad eine Unterscheidung von Zulassungszahlen nach Haltern, geschäftlich und Privatkun-
den, wenig sinnvoll. Für BMW sind Rankings in Zulassungsstatistiken kein Unternehmens- oder Vertriebsziel. Wir verfolgen und erfül-
len unsere eigenen, internen Zielsetzungen. Wenn dabei zusätzlich ein vorderer Platz in der Zulassungsstatistik, in diesem Fall sogar Platz eins, herauskommt, freut uns das selbstverständlich.
Wie erklären Sie sich das Zulassungsminus bei BMW-Motorrädern im Vergleich zum Vorjahr?
Das hat zwei Hintergründe: Wich-
tigster ist der Modellwechsel bei der GS. Auch den Kunden war klar, dass der neue Antriebsstrang und die neue Technologie beim Boxer schrittweise Einzug in die an-
deren Modelle halten wird. Das führte zu einem Abwarten. Zweitens die neue K 1200 S. Durch die technischen Probleme haben wir nicht ausgeliefert. Unter diesen Aspek-
ten betrachten wir 2004 als ein Übergangsjahr. Für 2005 sind wir modellseitig hervorragend gerüstet mit der R 1200 GS sowie den drei ganz neuen Modellen K 1200 S,
R 1200 RT und R 1200 ST, und ab Sommer kommt mit der K 1200 R noch ein weiteres neues Modell.

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