Der Traum des Aloisius Huber - Zum 80. Geburtstag von BMW

Ob es wohl in 80 Jahren noch Motorräder gibt? Blöde Frage, wer kann das schon Vorhersagen. Aber wenn doch: Würden wir heutigen Biker sie überhaupt noch als Motorräder erkennen? Die Diskussion ist müßig, erleben werden das ohnehin die wenigsten von uns.

Trotzdem bot sich gerade dieser Gedankengang an, um ein besonderes Ereignis zu würdigen: BMW-Motorräder feiern 2003 ihren 80. Geburtstag. Und weil aus den Urzeiten des Bayerischen Motorradbaus tatsächlich noch funktionstüchtige Fahrzeuge existieren, lag nichts näher, als ein Treffen zu arrangieren. In die Rolle des R-32-Chauffeurs Aloisius Huber schlüpfte MOTORRAD-Technik-Chef Waldemar Schwarz, die des Rockster-Piloten gab Testredakteur Matthias Schröter. Ein Tête-à-tête der R 32 von 1923 und der aktuellen R 1150 R Rockster. Die, wie sich bei näherer Betrachtung herausstellte, einander gar nicht so unähnlich sind. Beide werden von einem Boxer-Motor bewegt, bei beiden das Hinterrad per Kardan angetrieben, und schon damals gehörte es zu den etwas teureren Vergnügen, eine BMW zu fahren. Und noch etwas hat sich in 80 Jahren BMW-Geschichte nicht geändert: Sinnvolles Zubehör – wie damals Licht, Hupe oder Soziussitz – gibt's nur gegen Aufpreis.
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