Zum Thema (Archivversion) Wie wichtig Reifen sind

Die Bedeutung der Reifen wird dem Motorradfahrer schnell klar, wenn sie einmal nicht mehr funktionieren. Sprich, wenn die Haftung abreißt und er zu Boden geht. Dann ist ihm wieder schlagartig bewusst, dass ihn letztlich nur zwei Handteller große Fleckchen Gummi mit der Erde verbinden und man es mit denen auch zu bunt treiben kann.

Aber diese beiden Handteller großen Fleckchen Gummi müssen noch viel mehr können, als nur kräftig haften. Sie müssen beispielsweise bei schneller Autobahnfahrt geradeaus höchste Dauerleistungen verdauen und trotzdem große Schräglagen sicher ermöglichen. Sie müssen bei Kälte und Nässe sofort perfekt kleben und dürfen trotzdem bei 50 Grad heißem Asphalt nicht überhitzen. Und natürlich sollten sie lange halten, wenig kosten und der Maschine ein perfektes Handling verleihen.

Reifentests, wie sie in einer dreiteiligen Serie ab dieser Ausgabe von MOTORRAD erscheinen, müssen das alles überprüfen. Eine aufwendige und manchmal kitzelige Prozedur, die nur mit absoluten Profi-Testern zu schaffen ist.

Erstmals testete MOTORRAD auch das Verschleißverhalten von echten Sportreifen. Und dazu noch deren Fahreigenschaften, wenn sie eben nicht mehr nagelneu auf den Felgen prangen, sondern schon einige tausend Kilometer auf den ermüdeten Profilbuckeln haben. Möglichst praxisgerecht sollte er sein, der neue Reifentest von MOTORRAD, und ich denke, das ist unserer Testtruppe um Top-Tester Karsten Schwers bestens gelungen. Viel Spaß und nützliche Informationen beim Lesen dieser Ausgabe von MOTORRAD wünscht Ihnen

Herzlichst Ihr Michael Pfeiffer

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