zum thema (Archivversion) Ride Now! funktioniert

Ride Now!, die groSSe Probefahr-Aktion von MOTORRAD, brummt so richtig: Bis heute haben sich
über 3500 Leute angemeldet. Meist junge Frauen und Männer, neugierig darauf, wie sich Motorradfahren anfühlt. Keiner
dieser Bewerber besitzt einen Motorradführerschein, bei Ride Now! dürfen die ersten Meter ohne »Pappe« gefahren werden.
Das Interesse ist also vorhanden, und ich bin sicher, dass
ein beträchtlicher Teil dieser Frischlinge auch den Motorrad-
führerschein in Angriff nimmt. Das verraten die leuchtenden Augen nach den ersten gelungenen Fahrversuchen. In Zeiten,
in denen Motorradfahren mit allen möglichen Freizeitaktivitäten konkurriert, muss man eben zu ungewöhnlichen Aktionen
greifen, um den Nachwuchs abzuholen.
Als ich Mitte der 70er Jahre begann, Motorrad zu fahren, holten mich die Maschinen ab. Es gab ein wahres Feuerwerk an neuen Modellen, von der 50er bis zur 1000er. Dabei waren sich die Hersteller über die richtigen Konzepte sogar im günstigen Einsteigerbereich keineswegs einig. Zweitakter stritten mit
Viertaktern, Singles mit Twins, Zweiventiler mit Vierventilern,
das machte Benzingespräche unheimlich interessant.
Noch immer bieten einige Hersteller günstige Einsteigermotorräder an, der MOTORRAD-Vergleich untersucht die drei populärsten: Kawasaki verkauft die ER-5 immerhin schon
acht Jahre, Suzuki baut an die GS 500 S nun, nach 15 Jahren Produktion, eine sportliche Vollverkleidung. Allein Honda
bietet in dieser Klasse ein modernes Konzept an, die CBF 500 gibt’s wahlweise sogar mit ABS. Bravo! Problem erkannt.

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