Zuschauer-Debakel (Archivversion) «Das Wetter war nicht schuld“

?Herr Wimmer, warum kamen nur so deprimierend wenig Zuschauer zum deutschen Grand Prix an den Ring?Das schlechte Wetter war für mich nicht ausschlaggebend, denn die Fans planen ihre GP-Besuche längerfristig. Das Konzept der Veranstaltung hat nicht genug Leute ansprechen können. Es stellt sich in diesem Zusammenhang auch die Frage, ob es richtig war, im Vorfeld des Grand Prix auf eine reine Rennsport-Fachzeitschrift als Medienpartner zu setzen. Die breite Masse erreicht man zum Beispiel mit der Tagespresse, aber das wurde total vernachlässigt.?Sie waren als ADAC-Mann auch in die Veranstaltung eingebunden. Wie lief die Zusammenarbeit mit dem Promoter Moto Motion?Ich persönlich war von der Vorgehensweise von Moto Motion nicht begeistert. Erst am Rennsonntag kam es in letzter Minute zur Unterzeichnung des Vertrags mit dem ADAC als sportlichem Ausrichter. Das halte ich nicht für professionell.?Wie bewerten Sie den deutschen Grand Prix aus sportlicher Sicht?Die Rennen waren phantastisch. Speziell Jürgen Fuchs hat mich überzeugt. Der Junge hat das Zeug zum Weltmeister. Beim Nachwuchs haben wir aber noch eine Menge Arbeit vor uns, denn von den fünf Wild Card-Fahrern, die aus dem ADAC-Junior-Cup kamen, erreichte nur einer das Ziel.

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