Zwei Deutsche für die Wüste (Archivversion) Dakar-Trip

Mehr als 220 Motorradfahrer und rund 160 Pkw-Teams werden am 1. Januar im spanischen Barcelona die Dakar-Rallye 2005 in Angriff nehmen – damit festigt der Wüsten-Marathon einmal mehr seinen Ruf als Biker-Wettbewerb. Zwei von ihnen kommen aus Deutschland:
Norman Kronseder (Steinach) und Michael Griep (Pforzheim/Foto). Während der 41-jährige Kronseder bei der Rallye Dakar 2003 vor allem dadurch Schlagzeilen machte, dass er von VW-Auto-Pilotin Jutta Kleinschmidt während der vorletzten Etappe
abgeschossen wurde und aufgeben musste – er lag auf Platz 48 –, ist Griep der einzige deutsche Motorradfahrer, der bei der Dakar-Rallye einen Etappensieg feiern konnte. Das war 1994, als er mit Rang 18 bester Deutscher wurde. Als Teamkollege von Jutta Kleinschmidt, die damals ebenfalls Motorrad fuhr.
Kronseder und Griep vertrauen wie der Großteil des Fahrerfelds auf
Maschinen aus Österreich: Die KTM 660 ist das meist gefahrene Motorrad
der Rallye. Für Aufsehen dürften jedoch auch die vier Yamaha WR 450 mit Zweiradantrieb sorgen. Beim ersten Dakar-Einsatz im Januar 2004 wurde der Franzose David Frétigné damit überraschend Siebter. abs

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