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Dirk von Zitzewitz ging bei der Hellas Rally 2016 mit Touratech und der Honda Africa Twin "RR" an den Start.

Dirk von Zitzewitz bei der Hellas Rally 2016 1. Profi-Einsatz der Honda Africa Twin

Jüngstes Motorsport-Projekt von Touratech: Honda CRF 1000L bei der Hellas Rally im Mai 2016. Ziel: verschiedene Prototypen für die aktuelle Africa Twin zu testen.

Die Hellas-Rally 2016 in Griechenland war Bühne für den ersten Profi-Sporteinsatz der Honda Africa Twin. Dabei errang die von Touratech umgebaute und „RR“ getaufte Wettbewerbsversion unter Rallye-Profi Dirk von Zitzewitz den ersten Platz in der Zweizylinder-Wertung und den zweiten Platz der Gesamtwertung. Gemessen an den deutlich leichteren Einzylinder-Konkurrenten eine Meisterleistung.

Dank der Optimierung durch Touratech wiegt die Honda Africa Twin RR leer 197, vollgetankt 217 Kilogramm (Serie 234 Kg). Die Cartridge-Gabel und das Extreme-Federbein bringen je 20 Millimeter mehr Federweg. Gewichtsreduzierend wirken sich stabile TT-Haan-Räder mit gefrästen Alu-Naben aus, der Verzicht auf eine Bremsscheibe, Soziusrasten-Anlage, ein leichter Remus-Auspuff sowie der Umbau von Front und Heck. Zahlreiche weitere während der Hellas Rallye getestete Komponenten sollen später das Touratech-Zubehörprogramm für die Honda CRF 1000 L Africa Twin ergänzen.

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Mitteilung von Touratech zur Hellas Rally 2016:

Die diesjährige Ausgabe der Hellas Rally fand auf Griechenlands zweitgrößter Insel  Evia statt und erfreut sich mit 168 Startern aus 14 Ländern einer großen internationalen Beliebtheit. Neben zahlreichen Amateuren nutzen diverse Werksteams die Veranstaltung als Test. So war unter anderem der KTM-Werkspilot und Zweite der Dakar 2016, Stefan Svitko, am Start.

Touratech Racing startete mit Rallye-Crack und Dakar-Champion Dirk von Zitzewitz in der Klasse M5, einer reinen Zweizylinderklasse, die nur noch bei wenigen Rallyes zu finden ist. Vom ersten Tag an konnte von Zitzewitz die Touratech Africa Twin „RR“ auf Platz eins in der Zweizylinderklasse positionieren. In der Gesamtwertung schnupperte Touratech Racing mit Platz zwölf bereits an den Top Ten.

Innerhalb der sechs Renntage entwickelte sich ein Schlagabtausch zwischen dem ebenfalls eine Africa Twin pilotierenden Italiener Ugo  Filosa und Touratech-Fahrer Dirk von Zitzewitz. Aufgrund der sehr engen und mit vielen Richtungsänderungen versehenen Streckenführung  war das Navigieren per Roadbook eine sehr anspruchsvolle Aufgabe für die Teilnehmer. Im Vergleich zu den deutlich leichteren Sportenduros, die 90 Prozent des Starterfelds ausmachten, hatten die Großenduros ein massives Handicap in puncto Gewicht und Handling.

Im Verlauf des Rennens konnte Dirk von Zitzewitz seine langjährige Navigationserfahrung - unter anderem aus diversen Dakar-Einsätzen - immer mehr ausspielen. Zusammen mit dem ausgezeichneten Service der ebenfalls sehr routinierten Touratech-Crew und dem hervorragenden  Fahrwerk von Touratech Suspension gelang das Unglaubliche:  Am vierten Renntag  fand sich das Touratech-Team mit der großen Honda-Enduro auf Platz drei der Gesamtwertung.

Nerven bewahren, das Motorrad weiter top in Schuss halten und Daumen drücken – das war die Prämisse für die beiden letzten Renntage.  Einen Platz unter den ersten Drei der Gesamtwertung einer internationalen Rallye mit so einem schweren Motorrad einzufahren, hatten alle Beteiligten vor dem Start für unmöglich gehalten.

Doch es sollte noch besser kommen. Das Endergebnis war die Sensation schlechthin: Ein unangefochtener Start-Ziel Sieg vor Ugo Filosa (Honda CRF 1000 L) in der Zweizylinderklasse sowie ein unglaublicher zweiter Platz hinter Gerard Farres (KTM 450 Rallye) in der Gesamtwertung.

„Ein Platz unter den ersten Zehn hätte mich vor Beginn der Veranstaltung sehr gefreut. Aber dass ich in diesem Starterfeld so weit vorn stehe, hätte ich nicht gedacht“, freute sich Dirk von Zitzewitz über dieses herausragende Ergebnis.

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