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Gerichtsurteil - Sicherheitsabstände in Gruppen

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Nicht unüblich: In Biker-Gruppen können die Abstände unter Umständen eng werden.  

Foto: jkuenstle.de  

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Nach einem schweren Auffahrunfall innerhalb einer Biker-Gruppe hatte ein Motorradfahrer gegen den hinter ihm Fahrenden geklagt. In zweiter Instanz hat das hessische Oberlandesgericht in Frankfurt jetzt die Klage auf Schadenersatz abgewiesen. Begründung: In der Gruppe seien die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände nicht eingehalten worden. Das hätten Zeugen bestätigt, sei ferner in Motorradgruppen üblich und ein im Straßenverkehr vertrautes Bild.

Deshalb war für die Richter davon auszugehen, dass die beteiligten Motorradfahrer das Risiko des fehlenden Sicherheitsabstands „einvernehmlich und bewusst“ eingegangen sind, was das Gericht als „still­schwei­genden gegenseitigen Haftungsverzicht“ wertete. Klartext: Wer in dichten Gruppen fährt, muss in Kauf nehmen, von hinten abgeräumt zu werden. (Quelle: www.versicherungsjournal.de)


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29.08.2014 |  Artikel drucken | Senden | Kommentar

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