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100 Jahre Führerschein Sonderausstellung im Deutschen Museum

Vom 3. September 2009 bis 7. Februar 2010 würdigt das Deutsche Museum in München die Entwicklung des Verkehrswesens mit der Sonderausstellung "100 Jahre Führerschein".

Zu sehen sind unter anderem über 100 Führerscheine und ein historisches Fahrschul-Modell; die Ausstellung möchte damit einen Streifzug durch 100 Jahre Mobilität und Verkehr bieten.

20 Glasvitrinen und ca. 25 Bildtafeln erzählen die Geschichte des Führerscheins. Sie ist eng verbunden mit politischen, technischen und kulturellen Entwicklungen: Kriegsführerscheine aus besetzten Gebieten und Fahrerlaubnisse der DDR, beispielsweise; das älteste Exponat stammt von 1896. Ferner zeigt die Ausstellung Straßenschilder, die es heute nicht mehr gibt, und solche, die zwar geplant waren, aber nie eingesetzt wurden. Die Geburtsstunde des Führerscheins schlug am 3. Mai 1909 mit dem "Gesetz über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen". Dadurch entstand erstmals eine rechtsverbindliche Regelung für ganz Deutschland, auf der der Führerschein bis heute basiert. Noch ein paar Jahre mehr hat das älteste Exponat der Ausstellung auf dem Buckel: eine Velociped-Fahrkarte. Von ihr über den "grauen Lappen" bis zur Scheckkarte war es jedoch ein weiter Weg.

Die Ausstellung ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet; geschlossen allerdings am 1. November, 24., 25. und 31. Dezember sowie an Neujahr. Erwachsene zahlen 6 Euro Eintritt, Kinder 3 Euro.

Deutsches Museum, Verkehrszentrum, Theresienhöhe 14 a, 80339 München

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