Umfrage: Was halten Sie vom Biosprit E10? E10-Benzingipfel: Trotz Verbraucher-Chaos - der neue Sprit bleibt

+++UMFRAGE: Wie stehen Sie zu E10-Benzin? +++ Am Dienstag, den 8. März, trafen sich Vertreter der Wirtschaft und Verbraucherverbänden zum großen Benzingipfel. Alle Beteiligten wollen an der Einführung von E10 festhalten.

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Sorgt E10 für Motorschäden im Langezeitbetrieb, erhöht sich der Verbrauch, wird Benzin teurer und ist E10 überhaupt ökologisch Korrekt? Teilen Sie uns in einer kurzen Umfrage zu E10 Ihre Meinung mit.

Meldung vom 3. März: Der Verbraucher fühlt sich verschaukelt. Kaum ein Autofahrer will E10 Biosprit tanken und Motorradfahrer sind erst recht höchst skeptisch. Jetzt zieht die Mineralölwirtschaft die Konsequenz und stoppt die E10-Einführung. Grund für den Stopp sei ein "Käuferstreik". Zwar ist E10, das mit zehn Prozent Bio-Ethanol doppelt so viel Alkohol enthält wie bisheriges Super E5, im Schnitt fünf bis acht Cent günstiger als Super E5 beziehungsweise Super Plus, getankt wird es dennoch kaum. Das könnte, so die Befürchtung der Mineralölwirtschaft, zu Engpässen bei der flächendeckenden Spritversorgung in Deutschland führen. Mit einer Aufklärungskampagne soll daher zuerst verstärkt für eine bessere Akzeptanz des Biosprits geworben werden.

Bei Motorrädern ist es sehr unterschiedlich, welche Modelle für E10 freigegeben sind. Zu Problemen auch mit freigegebenen Modellen, so die einhellige Warnung, kann es aber kommen, wenn die Maschinen über einen Zeitraum von mehr als vier Wochen mit E10 im Tank abgestellt werden. Der Alkohol zieht nämlich Wasser, kann sich in der Folge vom Benzinanteil trennen und zusammen mit dem Wasser am Tankboden absetzen, was zu Schäden führen kann.

Eine ständig aktualisierte Übersicht, welche Motorräder E10 vertragen, gibt es auch als Download unter www.dat.de/e10

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