Geldbußen im Ausland Das EU-Knöllchen kommt

Foto: Daams
Bei zu schnellem Fahren im Ausland gibt’s künftig kein Entkommen. Die 25 EU-Mitgliedstaaten wollen ab 2007 Bußgelder ab 70 Euro grenzüberschreitend vollstrecken. Der ADAC kritisiert das Vorhaben: Sinnvoller wäre es, die Verkehrsregeln anzugleichen. Derzeit gebe es zu viele unterschiedliche Vorschriften. Erfreulich: Wer in Frankreich auf Landstraßen und Autobahnen um bis zu 20 km/h zu schnell ist, berappt jetzt 68 statt noch wie letztes Jahr 135 Euro. Wer sofort zahlt, kommt mit 45 Euro (bislang 90 Euro) davon. Dagegen sind die Geldbußen in Italien, Portugal und Tschechien teils erheblich erhöht worden. Wichtig in Italien: Bei Regen sind auf Autobahnen statt 130 nur 110 km/h, auf zweispurigen Landstraßen statt 110 nur 90 km/h erlaubt.

Themenseiten

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote