In einer Minute zweimal an derselben Stelle geblitzt Lern-resistenter Fireblade-Fahrer

Teurer Spaß: Bei Vollgas auf der Bundesstraße wurde ein Fireblade-Fahrer geblitzt. Und weil’s so schön war fuhr er gleich nochmal vorbei.

Foto: Fotlia

Drei Monate als Fußgänger, vier Punkte und satte 2400 Euro Bußgeld – das ist die Quittung der Polizei Lingen (Niedersachsen) für einen 24 Jahre alten Fahrer einer Honda Fireblade. Am einem Montag Abend Anfang Mai hatten die Beamten auf der B 213, die um die Stadt herumführt, eine Tempokontrolle über beide Fahrtrichtungen aufgebaut. Um 19.08 Uhr blitzen die Polizisten die Honda mit 182 km/h bei erlaubten 100 in Fahrtrichtung Nordhorn. Keine 60 Sekunden später kam die Fireblade in Richtung Meppen schon wieder zurück: 231 km/h zeigte die Messung jetzt.

Polizeisprecher Achim von Rammerden von der zuständigen Inspektion Emsland kommentiert das ganz sachlich: „Für diesen Raser gilt schon der neue Bußgeldkatalog. Jede Fahrt wird mit 1200 Euro Bußgeld zu Buche schlagen. Ferner wartet ein Fahrverbot von drei Monaten auf ihn. Zusätzlich gibt es jeweils zwei Punkte im Verkehrszentralregister.“

Ab 70 km/h zu schnell außerhalb geschlossener Ortschaften sind 600 Euro Bußgeld fällig. Bei vorsätzlicher Überschreitung, und bei dem Honda-Fahrer geht die Polizei davon aus, verdoppelt sich die Summe.

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