Online-Alkoholtest Kostenloser Online-Alkoholtest beim TÜV Süd

Wie viel Promille jemand im Blut hat, ist oft schwer einschätzbar. Jetzt bietet der TÜV Süd einen virtuellen Alkoholtest an.

Foto: TÜV SÜD

Um eine grobe Einschätzung zu geben, wie hoch die Alkoholkonzentration nach dem ein oder anderen Bier, Cocktail oder Schnaps im Blutkreislauf ist, hat der TÜV Süd nun eine "virtuelle Bar" auf seiner Webseite eröffnet. Bevor man die Bar betritt, muss aber eindringlich gewarnt werden, denn bei den dort abgebildeten Werten kann es sich nur um grobe Schätzungen handeln, die von Person zu Person unterschiedlich sind. Grundsätzlich sollte man beim Fahren auch das Motto "kein Alkohol" beherzigen! Die TÜV-SÜD-Bar finden Sie unter www.tuev-sued.de/bar

Die rechtlichen Konsequenzen von Alkohol am Steuer:

0,2 Promille: Befinden Sie sich noch in der Probezeit oder sind unter 21, dann drohen zwei Punkte in Flensburg und 250 Euro Bußgeld. Es handelt sich um eine Ordnungswidrigkeit. 

0,3 Promille: Falls sich der Alkoholkonsum an der Fahrweise bemerkbar macht, oder ein alkoholbedingter Unfall verursacht wird, handelt es sich um eine Straftat. Dafür gibt es eine Geld- oder Freiheitsstrafe, sieben Punkte und Führerscheinentzug.

0,5 Promille: Egal was passiert. Spätestens jetzt befinden wir uns im Bereich einer Ordnungswidrigkeit. Diese wird mit 500 Euro Strafe, vier Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot geahndet. Wiederholungstäter zahlen 1000 bis 1500 Euro, bei Vorsatz das Doppelte – plus drei Monate Fahrverbot. Verursacht man zudem einen alkoholbedingten Unfall befindet man sich im Bereich einer Straftat. Das Ergebnis sind sieben Punkte, eine Geld- oder Freiheitsstrafe und Führerscheinentzug für mindestens sechs Monate.

0,8 Promille: 500 Euro Geldbuße sind hier sicher – Wiederholungstäter zahlen 1000 bis 1500 Euro, bei Vorsatz Verdoppelung – vier Punkte in Flensburg plus ein bis drei Monate Fahrverbot. Macht sich der Alkoholkonsum im Verkehr bemerkbar oder man ist in einen Unfall verwickelt, geht der Fall vor Gericht. Hier kann es zu einer Geld- oder Freiheitsstrafe kommen, sieben Punkte in Flensburg und Führerscheinentzug.

1,1 Promille: Spätestens jetzt ist die Fahrt immer eine Straftat. Der Führerschein wird für mindestens sechs Monate entzogen. Dazu kommen sieben Punkte in Flensburg sowie eine Geld- oder  Freiheitsstrafe. 

1,6 Promille: Neben Führerscheinentzug (mindestens sechs Monate), sieben Punkten und einer Geld- oder Freiheitsstrafe muss der Alkoholsünder auch zur medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU). Erst mit dem positiven Gutachten einer MPU gibt es den Führerschein zurück.

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