Motorradunfälle mit Tieren Von Bären und Bikern

Foto: fact
Es ist eine Binsenweisheit, dass Motorradfahren an sich nicht ungefährlich ist. Besonders riskant wird die ganze Sache jedoch, sobald Tiere ins Spiel kommen.

Im Sommer dieses Jahres prallte beispielsweise eine Bikerin in der kanadischen Provinz Alberta mit einem Grizzly-Bären zusammen. Die 50-jährige Frau aus Calgary hatte Glück und trug keine lebensgefährlichen Verletzungen davon, der Bär hingegen starb bei dem Crash.

In Großbritannien starb ein Motorradfahrer durch einen Fasan, wie sich bei einer gerichtlichen Untersuchung herausstellte. Der Biker soll mit etwa 120 Stundenkilometern unterwegs gewesen sein als ihm der Vogel gegen den Helm flog, so berichtet die britische „Sun“. Der Unfall geschah im Mai dieses Jahres in der Nähe von Lancaster. Als man den 52-Jährigen am Unfallort vorfand, sei er von Federn umgeben gewesen. Einige Federn seien auch in seinem Helm gewesen und der Fasan habe in der Nähe des Motorrads gelegen.

Nicht nur im Ausland trifft der Zweiradler auf Tiere, die gar nicht auf der Straße sein sollten. In der Nähe des niedersächsischen Aurich ist im November dieses Jahres ein Rollerfahrer mit einem Pferd zusammengestoßen und dabei ums Leben gekommen. Der 48 alte Mann hatte das auf der Straße liegende Pferd auf Grund der Dunkelheit nicht gesehen und war frontal dagegen gefahren. Kurz vor dem Unfall habe ein Auto das Pferd bereits gestreift, das möglicherweise von einer Weide ausgerissen war. Durch den Unfall war das Tier so schwer verletzt, dass es getötet werden musste.

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