Neuer Präsident des Europäischen Motorrad-Industrie-Verband Leiter BMW Motorrad wird neuer ACEM-Präsident

Der europäische Motorrad-Industrie-Verband, ACEM (Association des Constructeurs Européens de Motocycles), hat Hendrik von Kuenheim, Leiter BMW Motorrad, als neuen Präsidenten berufen. Die ACEM mit Sitz in Brüssel repräsentiert die Hersteller von Motorrädern, Rollern, Trikes und Quads auf europäischer Ebene.

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Foto: BMW

Als Vizepräsident war Hendrik von Kuenheim seit 2009 in die Aktivitäten der ACEM eingebunden. Er folgt auf Stefan Pierer (CEO von KTM), der das Amt des ACEM-Präsidenten seit 2007 bekleidete. Nach seiner Wahl im Rahmen der ACEM-Generalversammlung in Oxford, sagte Hendrik von Kuenheim: "Wir alle sind uns dessen bewusst, dass sich die europäische Motorradindustrie in einem sehr schwierigen Marktumfeld befindet. Aufgrund der globalen Wirtschaftskrise schrumpfte der europäische Markt seit dem vierten Quartal 2008 um 25 Prozent. Unsere Aufgabe ist es, die Besonderheiten einer Industrie mit seiner tiefen Verwurzelung in Europas Wirtschaft weiterhin herauszustellen und zu verteidigen.

Trotz schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen wird die ACEM auch zukünftig an vorderster Front der Innovationen für saubere und sichere Mobilität stehen. Allerdings kann eine nachhaltige Zukunft unserer Industrie nur auf der Basis einer realistischen europäischen Gesetzgebung erreicht werden, die es der Motorrad Industrie ermöglicht im globalen Wettbewerb zu bestehen.

Als wichtige Aufgabe steht die neue Verordnung zur Typzulassung und Marktüberwachung von Motorrädern an. Diese Verordnung wird momentan im Europäischen Parlament und im Europäischen Rat diskutiert."

Hendrik von Kuenheim wird die ACEM Präsidentschaft am 1. Juli 2011 antreten. Neben Leo Francesco Mercanti (Piaggio) wird Stefan Pierer weiterhin als Vizepräsident fungieren.

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