Polizei stoppt Trike mit Wohnwagen Gehörnter Trike-Fahrer auf der Autobahn

Wegen eines unzulässigen Accessoires musste ein Trikefahrer auf Polizeianweisung seine Fahrt in den Wohnwagen-Urlaub vorzeitig beenden.

Foto: Polizei Würzburg

Die Beamten der Würzburger Autobahnpolizei dachten, sie hätten so ziemlich alles schon einmal gesehen. Aber so ein Vehikel war auch den abgebrühten Bayern, zuständig für die A 3, noch nicht untergekommen: Auf dem im Raum Würzburg-Bibelried neuralgisch überfüllten Autobahnabschnitt stoppten die Unterfranken am Wochenende ein Trike mit einem Wohnwagen hinten dran. Die erste Vermutung, nämlich dass die erlaubte Zuglast des Dreirads überschritten sei, stellte sich dabei als falsch heraus. Der Wohnwagen war okay...

Doch bei der Kontrolle stach den Beamten dann ein tierisches Accessoire ins Auge: die Schädeldecke inklusive der beiden spitzen Hörner eines amerikanischen Longhorn-Rinds - fest vor dem Lenker montiert. Mit zwei Metern Spannweite reichten die mit Lederfransen verzierten Spitzen deutlich über die gesamte Fahrzeugbreite hinaus. Da war gleich klar: Das ist unzulässig. Zumal der aus Hessen kommende, 61 Jahre alte Fahrer weder TÜV-Eintragung noch allgemeine Betriebserlaubnis fürs Gehörn vorweisen konnte. Folge: Erlöschen der Betriebserlaubnis, Anzeige, Bußgeld und ein Punkt.

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