Unfall: Unfallaufnahme durch die Polizei Unfall: Unfallaufnahme durch die Polizei

Die Polizei ist nicht verpflichtet, "Bagatellunfälle" aufzunehmen. Eine Bagatelle ist jeder Schaden bis zirka 4000 Mark pro Beteiligtem. Ist die...

Die Polizei ist nicht verpflichtet, "Bagatellunfälle" aufzunehmen. Eine Bagatelle ist jeder Schaden bis zirka 4000 Mark pro Beteiligtem. Ist die Polizei erst einmal da, wird gern ein Verwarnungsgeld verhängt. Das sollte allerdings nur bei wirklich eindeutigem Verschulden akzeptiert werden. Die Unfallbeteiligten sind verpflichtet, der Polizei und dem Unfallgegner Angaben zur Person und zum Fahrzeug zu machen.

Zur Sache braucht man sich nicht zu äußern. Ganz wichtig: Grundsätzlich kein Schuldanerkenntnis abgeben, denn wenn die Schuldfrage doch nicht so eindeutig ist, kann die eigene Haftpflichtversicherung Regreßansprüche geltend machen. Am Unfallort sollte man sich darauf beschränken, den Unfallhergang sachlich und ohne Wertung festzuhalten. Das geht am leichtesten mit dem standardisiertem Unfallbericht zum Ankreuzen, den es meist kostenlos bei den Automobilclubs und Versicherungen gibt - der paßt übrigens unter jede Sitzbank. Nicht vergessen, sich Namen und Dienststelle der unfallaufnehmenden Beamten geben zu lassen und Namen und Adresse von eventuellen Zeugen zu notieren.

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