Unfall: Wann hilft die Polizei? Unfall: Wann hilft die Polizei?

Wenn irgend möglich, bei Motorradunfällen, vor allem mit Fremdbeteiligung, immer die Polizei rufen oder rufen lassen, auch wenn allem Anschein nach niemand verletzt ist. Ihrer Beweissicherung wird auch von Seiten der Versicherungen immer noch der größte Wert beigemessen.

Wenn irgend möglich, bei Motorradunfällen, vor allem mit Fremdbeteiligung, immer die Polizei rufen oder rufen lassen, auch wenn allem Anschein nach niemand verletzt ist. Ihrer Beweissicherung wird auch von Seiten der Versicherungen immer noch der größte Wert beigemessen. Unbedingt Unfallzeugen ausfindig machen und dafür sorgen, daß ihre Aussage oder zumindest ihre Adresse aufgenommen wird. Es kann nicht schaden, wenn Zeugen auf den Unfallfotos zu erkennen sind. So mancher Zweifelsfall wurde schon durch Zeugenaussagen entschieden.

 

Zusätzlich sollte jeder einen internationalen Unfallbericht dabeihaben (gibt es bei Versicherungen und Automobilclubs), um kein fremdsprachiges Formular ausfüllen zu müssen. Die eigenen Angaben dürfen zwar auch in deutsch gemacht werden, doch was hilft das, wenn der Unfallbogen in der Landessprache ist und man nicht weiß, wo man was angeben soll. Es ist ja schließlich nicht davon auszugehen, daß der Unfallgegner bereitwillig seine Schuld anerkennt und dem Opfer sogar beim Ausfüllen hilft. Wichtig: Vor Ort nur dann etwas unterschreiben, wenn man es verstanden hat. Sonst hilft nur weigern und auf einem Dolmetscher bestehen! Gegebenenfalls von der Polizei aus die Notrufzentrale des Schutzbriefes anrufen, damit diese einen besorgen kann.

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