Unfall: Wer trägt die Anwaltskosten? Unfall: Wer trägt die Anwaltskosten?

Zum Schaden, den der Schädiger oder dessen Haftpflichtversicherung zu ersetzen haben, gehören auch die Rechtsanwaltskosten.

Zum Schaden, den der Schädiger oder dessen Haftpflichtversicherung zu ersetzen haben, gehören auch die Rechtsanwaltskosten. Die Kosten richten sich nach dem Streitwert. Bei einem Schaden von 6000 Mark sind das insgesamt zirka 370 Mark. Eine Erstberatung kostet unabhängig vom Streitwert maximal 350 Mark.


Bei einem Mitverschulden des Geschädigten von zum Beispiel 30 Prozent muß er auch nur 30 Prozent der Rechtsanwaltskosten tragen. Den Rest zahlt die gegnerische Versicherung.



Der Anwalt kann sich unter anderem um den Ersatz von Schadenspositionen kümmern, die über die reinen Reparaturkosten hinausgehen und die von gegnerischen Versicherungen gern "übersehen" werden. Dazu gehören zum Beispiel die Auslagenpauschale, Gutachterkosten, Nutzungsausfall, merkantiler Minderwert, Abschlepp- und Unterstellkosten, Ersatz für beschädigte Motorradbekleidung (insbesondere Helm) und bei Personenschäden Besuchskosten, Telefon- und Fernsehleihgebühren, Haushaltsführungskosten, Schmerzensgeld und einiges mehr.

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