Unfallserie auf der L 329 zwischen Montabaur und Arzbach in Rheinland-Pfalz Ein Toter zu viel

Auf dem glatten Fahrbahnbelag der L 329 zwischen Montabaur und Arzbach in Rheinland-Pfalz waren seit August 2014 mehrere Motorradfahrer verunglückt, einer davon tödlich. Doch erst am 11. November wurde die Fahrbahndecke ab­gefräst.

Foto: Mank

Nachdem bereits am verregne­ten 24. August vier Piloten auf der L 329 Unfälle hatten, meldeten sie der zu­stän­digen Straßenbaubehörde, dass die Fahrbahn gefährlich rutschig sei. "Unser ­Anliegen war, dass die Straße ausgebessert wird. Wir wollten nicht, dass noch etwas passiert", sagt Harley-Fahrer Rolf Löhmar. Doch der Landesbetrieb ­Mobilität in Diez reagierte nicht.

Mitte Ok­tober verunglückte ein 60-jähriger ­Solinger tödlich auf der L 329. "Das hätte ­verhindert werden können", meint Rolf Löhmar, der das Sachverständigenbüro Steinacker aus Koblenz damit beauftragte, die Griffigkeit der Fahrbahn zu untersuchen. Das gelang gerade noch am 11. November, bevor die Fräse anrückte.

Das Ergebnis: Der Reibwert der Fahrbahndecke lag weit unter dem Schwellenwert.


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